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Lexikon

Entspannungspolitik

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Unterzeichnung des Transitvertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR 1971 in Bonn. Der Vertrag war ein wichtiges Ergebnis der Entspannungspolitik.

Unterzeichnung des Transitvertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR 1971 in Bonn. Der Vertrag war ein wichtiges Ergebnis der Entspannungspolitik.

Begriffserklärung
Mit „Entspannungspolitik“ bezeichnet man einen Zeitabschnitt während des Kalten Krieges. Ab Ende der 1960er Jahre kamen sich die USA und die Sowjetunion sowie ihre jeweiligen Verbündeten politisch etwas näher. Man wollte trotz unterschiedlicher politischer Auffassungen, dass die Staaten friedlich zusammenleben können.
KSZE

Die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) war der Höhepunkt der Entspannungspolitik. In der KSZE-Schlussakte von Helsinki 1975 verpflichteten sich die Staaten, die Grenzen anderer Staaten zu achten und Streitfälle friedlich zu lösen. Außerdem versprachen sie, die Menschenrechte zu wahren und sich nicht in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen.

Bundesrepublik Deutschland und DDR
Für Deutschland brachte die Entspannungspolitik viele Veränderungen. Die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu den sozialistischen Staaten in Osteuropa wurden verbessert. Zum ersten Mal schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die DDR einen gemeinsamen Vertrag.

Eure Fragen dazu...

Hallo123 20.12.2022

Wer war alles involviert?

Redaktion

Hallo Hallo123, die Entspannungspolitik betraf die USA und die Sowjetunion sowie ihre jeweiligen Verbündeten. Für die beiden deutschen Staaten Bundesrepublik Deutschland und DDR hatte sie eine besondere Bedeutung. Zum ersten Mal seit ihrer Entstehung entwickelte sich ein politischer Austausch zwischen den beiden Staaten. Für einige Menschen ergab sich daraus die Möglichkeit, ihre Verwandten nach vielen Jahren wieder zu treffen. In unserem Artikel zu diesem Thema findest du weitere Informationen.

Geschichtsgenie 13.12.2022

Wer war involviert?

Redaktion

Hallo Geschichtsgenie, die Entspannungspolitik betraf die USA und die Sowjetunion sowie ihre jeweiligen Verbündeten. Für die beiden deutschen Staaten Bundesrepublik Deutschland und DDR hatte sie eine besondere Bedeutung. Zum ersten Mal seit ihrer Entstehung entwickelte sich ein politischer Austausch zwischen den beiden Staaten. Für einige Menschen ergab sich daraus die Möglichkeit, ihre Verwandten nach vielen Jahren wieder zu treffen. In unserem Artikel zu diesem Thema findest du weitere Informationen.

Geschichtsgenie 13.12.2022

Von wann bis wann ging die Entspannungspolitik?

Redaktion

Hallo Geschichtsgenie , als "Entspannungspolitik" bezeichnet man einen Zeitabschnitt während des Kalten Krieges. Ab Ende der 1960er Jahre kamen sich die USA und die Sowjetunion sowie ihre jeweiligen Verbündeten politisch etwas näher. Einige Verträge wurden geschlossen und Vereinbarungen über Rüstungsbegrenzungen und Abrüstung beschlossen. Der Höhepunkt dieser Politik war 1975 erreicht. Spätestens mit dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan war es mit der Entspannungspolitik vorbei.

kitkat 25.03.2021

was sind die Ziele und unterschiedlichen ansichten der Entspannungspolitik?

Redaktion

Hallo kitkat, das Ziel der Entspannungspolitik war es, durch vielfältige Kontakte und durch gemeinsame Gespräche und Verhandlungen das Vertrauen zwischen den sich feindliche gegenüber stehenden Blöcken zu vertiefen. Auch Zusammenarbeit in der Wirtschaft und eine Begrenzung der Rüstung sollten dieses Vertrauen stärken und dazu beitragen, den Frieden stabiler zu machen. Von Anfang an gab es aber scharfe Kritiker der Entspannungspolitik auf beiden Seiten. Diese waren nicht bereit, der jeweils anderen Seite Vertrauen entgegen zu bringen.

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