Direkt zum Inhalt

Lexikon

Insolvenz

von und
mehrfache Wiederholung des Buchstaben i

Schulden können nicht mehr bezahlt werden

Insolvent ist ein Betrieb, wenn er nicht mehr genug Geld hat, um ausstehende Rechnungen zu bezahlen und seine Schulden zurückzuzahlen. Bei der Bank wird er keinen Kredit bekommen und andere Geldquellen stehen nicht zur Verfügung. Der Betrieb hat dann nicht mehr genug Geld zum Wirtschaften.

Wie es weitergeht: Insolvenzverfahren
Ein Betrieb, der kein Geld mehr hat, kann bei einer Behörde Insolvenz anmelden. Dann wird in einem geregelten Verfahren versucht, dass diejenigen, die dem Betrieb Geld geliehen haben (das sind die sogenannten Gläubiger), wenigstens einen Teil ihres geliehenen Geldes zurückbekommen. Dazu stellt der Insolvenzverwalter einen Plan auf.
Insolvenzrecht

Wie das Insolvenzverfahren abläuft, regelt das Insolvenzrecht. Wer gegenüber seinen Gläubigern verschleiert, dass er seine Schulden nicht mehr bezahlen kann, kann bestraft werden.

Woher kommt der Begriff?

Das lateinische Wort „insolvens“ heißt auf Deutsch „nicht-lösend“. Wer sich Geld leiht, unterschreibt meistens einen Schuldschein, in dem unter anderem steht, wie hoch die geliehene Summe ist und wann sie zurückgezahlt wird. Ein insolventer Betrieb kann die Schuldscheine nicht mehr einlösen, das Geld also nicht zurückzahlen.

Eure Fragen dazu...

Elmira 14.11.2022

Wie ist der ablauf von einer verbraucherinsolvenz

Redaktion

Hallo Elmira, als Verbraucherinsolvenz wird gelegentlich die Privatinsolvenz bezeichnet, also das Verfahren, das angewendet wird bei der Zahlungsunfähigkeit überschuldeter Privatpersonen. Hier im Lexikon von Hanisauland können wir das nicht genauer erklären. Im Internet findest du die Informationen aber schnell.

L 14.03.2022

Was ist Privatinsolvenz u. Was passiert dann?

Redaktion

Hallo L, Insolvenz bedeutet, dass ein Unternehmen oder eine Privatperson die anfallenden Rechnungen und Schuldentilgungen nicht mehr bezahlen kann. Das gibt es immer wieder, nicht nur bei Unternehmen, sondern auch bei Privatleuten. Immer wieder geben Privatpersonen viel Geld aus, das sie gar nicht haben. Sie machen Schulden, um die Rechnungen zu bezahlen, und irgendwann können sie auch diese Schulden nicht mehr zurückzahlen und bekommen keine weiteren Kredite mehr. Lösen kann man dieses Problem mit einem Privatinsolvenzverfahren. Die korrekte Bezeichnung dafür ist Verbraucherinsolvenzverfahren. Dabei muss der Schuldner für eine bestimmte Zeit alles, was er verdient, für die Tilgung seiner Schulden abgeben. Er darf nur einen kleinen festgelegten Teil behalten, um seine Lebenshaltungskosten decken zu können. Wenn der Schuldner sich für eine bestimmte Zeit an diese Vorgaben fällt, kann ihm danach der Rest der Schuld erlassen werden.

Auch im HanisauLand machen wir am Wochenende Pause.
Nächste Woche könnt ihr hier wieder eure Fragen stellen!